Modellbau-Rennsport Verein
Gelsenkirchen

Wie alles begonnen hat 

Wie alles begonnen hat

Die Geschichte des RC-Team-RuhrStörung e.V. könnte man eigentlich mit einem bekannten Satz beginnen:

„Zwei Doofe, ein Gedanke.“

Denn genau so fing alles an.

Sven Walterscheid kam auf die Idee, eine WhatsApp-Gruppe für RC-Verbrenner-Fahrzeuge zu gründen, um nicht mehr alleine, sondern gemeinsam mit anderen seinem Hobby nachzugehen.

Fast zeitgleich hatte Björn Scheid einen ganz ähnlichen Gedanken:

„Alleine fahren macht keinen Spaß.“

Also musste eine Facebook-Gruppe her.

Wie es manchmal im Leben so ist, veröffentlichten beide ihre Ideen in verschiedenen Facebook-Gruppen. Dabei sah jeder den Beitrag des jeweils anderen.

Und beide dachten sich:

Warum nicht einfach mal miteinander reden?

Gesagt, getan.

Man kam miteinander ins Gespräch und entschied schließlich, beide Gruppen zusammenzuführen.

Nach den ersten gemeinsamen Treffen und dem täglichen Austausch über WhatsApp wurde ziemlich schnell klar:

Das funktioniert.

Alle hatten gemeinsam Spaß, man verstand sich und vor allem half jeder jedem.

Aus einzelnen RC-Fahrern wurde langsam eine Gemeinschaft.


„Dann müssen wir wohl einen Verein gründen“

Nach einigen lustigen Ideen innerhalb der Gruppe schrieb Björn Scheid irgendwann eigentlich mehr aus Spaß:

„Na, dann müssen wir wohl einen Verein gründen.“

Und wenn schon ein Verein, dann richtig:

„Dann brauchen wir aber auch eine eigene Anlage.“

Damals konnte noch keiner ahnen, welche Bedeutung diese beiden Sätze einmal bekommen würden.

Zunächst wurden allerdings wild mögliche Vereinsnamen vorgeschlagen – die meisten davon eher weniger ernst gemeint.

Bis Niklas Hawig plötzlich einen Namen in die Runde warf:

„RuhrStörung“

Was zunächst ebenfalls eher als Spaß gedacht war, gefiel plötzlich allen.

So entstand der Name:

RC-Team-RuhrStörung

Und irgendwie passte er perfekt.

Schnell wurden die ersten wilden Logos entworfen und Michael Stelmaszyk druckte bereits die ersten Aufkleber.

Noch konnte niemand wissen, dass dies der Anfang eines Projektes werden sollte, das uns viele Jahre beschäftigen würde.


Aus Spaß wird plötzlich Ernst

Bei einem weiteren Treffen zum gemeinsamen Fahren wurde ein Fotoshooting gemacht.

Anschließend wollte man eigentlich nur ganz locker über die Idee eines möglichen Vereins sprechen.

Aus diesem lockeren Gespräch wurde allerdings ziemlich schnell eine ernsthafte Entscheidung:

„Wir gründen einen Verein.“

Direkt wurde besprochen, wer bereit wäre, ein Amt innerhalb des zukünftigen Vereins zu übernehmen.

Und natürlich kam auch die andere verrückte Idee wieder auf den Tisch:

Eine eigene Vereinsanlage.

Noch im gleichen Atemzug begann die Suche nach möglichen Standorten.

Ein paar Tage später waren bereits einige Ideen zusammengekommen.

Gleichzeitig wurde allerdings auch deutlich, wie schwierig es werden würde, überhaupt ein geeignetes Gelände für ein solches Vorhaben zu finden.

Sven Walterscheid und Björn Scheid begannen damit, Verantwortliche für freie Flächen, ehemalige Sportanlagen und andere mögliche Standorte anzuschreiben.

Und dann passierte zunächst das, was uns in den kommenden Jahren noch häufiger begegnen sollte:

Es hagelte Absagen.

Eine nach der anderen.

Aber ans Aufgeben war nicht zu denken.


Der erste Lichtblick

Irgendwann meldeten sich zwei Herren der Städte Bottrop und Gelsenkirchen bei Björn Scheid.

Auch dort war man zunächst eher pessimistisch, überhaupt eine geeignete Fläche für unser Vorhaben finden zu können.

Doch plötzlich gab es einen ersten Lichtblick.

Kontakte wurden hergestellt und Gespräche begannen.

Eine mögliche Anlage wurde besichtigt und schnell war man Feuer und Flamme für die Idee.

Doch anschließend verging wieder einige Zeit, ohne dass wirklich etwas passierte.

In der Zwischenzeit meldete sich ein weiterer Ansprechpartner der Stadt Gelsenkirchen, der uns bei der Suche nach einem geeigneten Gelände unterstützen wollte.

Auch diese Gespräche verliefen zunächst eher zögerlich.

Bis besagter Ansprechpartner eine Idee hatte.

Gemeinsam mit einigen Leuten aus der Gruppe wurde das mögliche Gelände besichtigt.

Und eigentlich war allen sofort klar:

„Ja. Hier wollen wir hin.“

Das Gelände entsprach unseren Vorstellungen und sofort flogen die Ideen durch die Köpfe.

Jetzt wurde allerdings auch klar:

Wenn wir überhaupt eine realistische Chance auf ein eigenes Gelände haben wollten, mussten wir den nächsten Schritt machen.

Wir mussten tatsächlich einen Verein gründen.


12. Juli 2020 – Der Verein wird gegründet

Gesagt, getan.

Eine Gründungsversammlung wurde einberufen.

Immerhin zwölf Leute trafen sich zu diesem Termin.

Nach langer und ausführlicher Vorarbeit des späteren 1. Vorsitzenden wurde schließlich am 12.07.2020 der Verein gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten:

Andreas Kasbeizer
Dirk Tilinski
Michael Stelmaszyk
Martin Goc
Tobias Pätzold
Maximilian Romich
Mike Janus
Niklas Hawig
Jan Hummler
Michael Zgraja
Sven Walterscheid
Björn Scheid

Damit hatten jene beiden, die unabhängig voneinander mit fast derselben Idee angefangen hatten, gemeinsam mit zehn weiteren RC-Begeisterten tatsächlich einen Verein gegründet.

Die Ämter waren schnell vergeben und alle waren voller Tatendrang.

Während die Gespräche über einen möglichen Standort weiterliefen, wurden gleichzeitig alle notwendigen Schritte für die offizielle Eintragung des Vereins eingeleitet.


17. August 2020 – Jetzt sind wir offiziell

Dann kam endlich die Post vom Gericht.

Am 17.08.2020 war es offiziell:

RC-Team-RuhrStörung e.V.

war als Verein eingetragen.

Die Gespräche über einen eigenen Standort liefen weiter und erste Entscheidungen waren bereits gefallen.

Damals schien es, als würde eigentlich nur noch die Zustimmung des verantwortlichen Ausschusses fehlen und der Traum von der eigenen Vereinsanlage könnte Wirklichkeit werden.

Auch das Interesse am Verein wurde größer.

Immer mehr Anfragen erreichten uns und neue mögliche Mitglieder wurden gefunden.

Unsere damalige Vereinsgeschichte endete an dieser Stelle mit den Worten:

„Ihr seht, die Geschichte geht weiter …“

Heute wissen wir:

Und wie sie weiterging.


Die Geschichte ging weiter …

Was damals noch niemand ahnen konnte:

Der Weg von der Gründung des Vereins bis zur eigenen Anlage würde deutlich länger und schwieriger werden als gedacht.

Wir hatten einen eingetragenen Verein.

Wir hatten Ideen.

Wir hatten Pläne.

Und vor allem hatten wir einen großen Traum:

Eine eigene Anlage für das RC-Team-RuhrStörung e.V.

Was uns fehlte, war eigentlich „nur“ das passende Gelände.

Dieses kleine Wort „nur“ sollte uns allerdings noch einige Jahre beschäftigen.

Aus ersten Gesprächen wurden weitere Gespräche.

Aus Hoffnungen wurden Enttäuschungen.

Möglichkeiten tauchten auf und verschwanden wieder.

Ideen wurden entwickelt, verworfen und anschließend wieder neu gedacht.

Immer wieder gab es Momente, in denen man dachte:

„Jetzt haben wir es geschafft.“

Und dann kam doch wieder irgendetwas dazwischen.


Nicht jeder Weggefährte bleibt bis zum Ziel

Natürlich hinterließen diese Jahre auch innerhalb des Vereins ihre Spuren.

Menschen kamen dazu.

Andere gingen wieder.

Nicht jeder, der am Anfang voller Begeisterung dabei war, wollte oder konnte diesen langen Weg bis zum Ende mitgehen.

Aus den ursprünglich zwölf Gründungsmitgliedern wurde irgendwann ein deutlich kleinerer harter Kern.

Es hätte genügend Momente gegeben, in denen man hätte sagen können:

„Dann soll es eben nicht sein.“

Aber irgendwie passte das nicht zum RC-Team-RuhrStörung.

Denn aus einer WhatsApp- und Facebook-Gruppe von ein paar Leuten, die einfach nicht mehr alleine RC-Auto fahren wollten, war längst etwas anderes geworden.

Und der Traum von einer eigenen Anlage war immer noch da.

Also wurde weitergemacht.


Aus dem Traum wird Realität

Irgendwann zahlte sich diese Hartnäckigkeit tatsächlich aus.

Nach Jahren des Suchens, Wartens, Planens, Hoffens und immer wieder neu Anfangens kam endlich der Moment, auf den wir so lange gewartet hatten:

Wir hatten unser Gelände.

Wer jetzt allerdings dachte, damit wäre das Ziel erreicht, hatte sich gewaltig getäuscht.

Eigentlich fing die Arbeit jetzt erst richtig an.

Denn eine Fläche zu haben ist das eine.

Daraus eine RC-Anlage zu machen, auf der irgendwann Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Anfänger und erfahrene Fahrer gemeinsam ihrem Hobby nachgehen können, ist etwas völlig anderes.

Also wurde geplant.

Gebaut.

Geschraubt.

Improvisiert.

Organisiert.

Und sicherlich auch das eine oder andere Mal ordentlich geflucht.

Nicht alles konnte so umgesetzt werden, wie man es sich auf einem Blatt Papier vielleicht gewünscht hätte.

Ein kleiner Verein verfügt schließlich nicht über unbegrenzte finanzielle Möglichkeiten.

Also hieß es immer wieder:

„Wir machen aus dem, was wir haben, das Beste.“

Und genau daraus entstand Stück für Stück etwas Eigenes.

Keine sterile Hochglanz-Rennstrecke.

Keine Anlage, hinter der ein riesiges Budget steht.

Sondern eine Anlage mit Ecken, Kanten und Charakter.

Unsere Anlage.


Die „Graue Hölle Gelsenkirchen“

Das Herzstück unserer Anlage wurde die Onroad-Rennstrecke.

Der vorhandene Asphalt ist sicherlich nicht an jeder Stelle perfekt eben und manchmal zeigt die Strecke einem RC-Fahrzeug ziemlich deutlich seine Grenzen.

Aber vielleicht passt gerade deshalb kaum ein anderer Name besser zu ihr:

Die Graue Hölle Gelsenkirchen

Daneben entstand ein eigener Crawler-Bereich.

Damit wurde aus der ursprünglichen Idee einer eigenen Rennstrecke langsam eine Anlage, auf der verschiedene Bereiche unseres Hobbys ihren Platz finden.

Und eines sollte dabei immer wichtig bleiben:

Bei uns muss niemand mit dem teuersten Fahrzeug auf dem Parkplatz stehen.

Egal ob Low-Budget-Einsteiger, Nachwuchsfahrer, Hobbyfahrer oder ambitionierter Racer:

Entscheidend ist nicht, wie viel Geld jemand in sein Modell gesteckt hat.

Entscheidend ist die gemeinsame Begeisterung für dieses Hobby.

Denn genau damit hatte schließlich alles angefangen:

„Alleine fahren macht keinen Spaß.“


05. September 2026 – Der Traum wird Wirklichkeit

Dann kam der Tag, auf den wir über sechs Jahre hingearbeitet hatten.

Ein Datum, das in der Geschichte des RC-Team-RuhrStörung e.V. einen ganz besonderen Platz bekommen wird:

05.09.2026 – Eröffnung unserer eigenen Vereinsanlage

Mehr als sechs Jahre waren vergangen, seit aus einer eigentlich verrückten Idee ein eingetragener Verein geworden war.

Sechs Jahre voller Höhen und Tiefen.

Sechs Jahre voller Hoffnung, Rückschläge, neuer Ideen und immer wieder neuer Anläufe.

Menschen waren gekommen.

Menschen waren gegangen.

Es gab genügend Momente, in denen wahrscheinlich kaum jemand etwas dagegen hätte sagen können, wenn wir irgendwann einfach aufgegeben hätten.

Aber wir haben nicht aufgegeben.

Und am 05. September 2026 war es endlich so weit.

Zum ersten Mal öffneten wir offiziell die Tore unserer eigenen Vereinsanlage.

Was 2020 noch mit den Worten

„Dann brauchen wir aber eine eigene Anlage.“

mehr als Spaß und verrückte Vorstellung begonnen hatte, stand plötzlich tatsächlich vor uns.

Unsere eigene Onroad-Rennstrecke – die Graue Hölle Gelsenkirchen.

Unser eigener Crawler-Bereich.

Unsere eigene Vereinsanlage.

Unser Zuhause.

An diesem Tag ging es deshalb um viel mehr als nur darum, RC-Autos über eine Rennstrecke fahren zu lassen.

Es war der Moment, in dem aus über sechs Jahren Arbeit, Hoffnung und Durchhaltevermögen endlich etwas wurde, das man sehen und anfassen konnte.

Und dann standen dort plötzlich die Menschen, für die wir diesen Ort geschaffen hatten.

Gastfahrer kamen auf die Anlage.

Erfahrene Fahrer drehten ihre Runden.

Anfänger stellten Fragen und bekamen Hilfe.

Und besonders schön war es, die vielen Kinder und Jugendlichen zu sehen, die mit einer Fernsteuerung an unserer Strecke standen und ihre ersten Runden drehten.

Genau in solchen Momenten wurde deutlich:

Der ganze Weg hatte sich gelohnt.

Natürlich war auch an diesem Tag nicht alles perfekt.

Wir sahen schnell die ersten Schwachstellen unserer Anlage und wussten bereits nach der Eröffnung, was wir noch verändern und verbessern wollten.

Aber Perfektion war nie das, was diesen Verein ausgemacht hat.

Unsere Anlage hat Ecken und Kanten.

Genau wie unser Weg hierher.

Und genau deshalb gehört sie zu uns.

Eine Vereinsanlage ist schließlich niemals wirklich fertig.

Sie entwickelt sich weiter.

Sie verändert sich.

Und sie wächst mit den Menschen, die sie mit Leben füllen.

Der 05.09.2026 war deshalb nicht das Ende unseres Weges.

Im Gegenteil.

Es war der Tag, an dem nach über sechs Jahren ein großes Kapitel unserer Vereinsgeschichte endete –

und ein völlig neues begann.


20. September 2026 – Unser erstes Vereinsrennen

Nur kurze Zeit nach der Eröffnung folgte bereits der nächste große Meilenstein.

Am 20.09.2026 fand unser erstes Vereinsrennen auf unserer eigenen Anlage und unserer eigenen Rennstrecke statt.

Für jemanden, der erst später zum Verein gekommen ist, war es vielleicht einfach ein schöner Renntag.

Für diejenigen aber, die den langen Weg kannten, war es deutlich mehr.

Denn genau davon hatten wir jahrelang gesprochen:

Irgendwann veranstalten wir unser eigenes Rennen.

Auf unserer Strecke.

Auf unserer Anlage.

Mit unseren Leuten.

Und plötzlich war dieses „Irgendwann“ da.

Erfahrene Fahrer, Fortgeschrittene und Rookies gingen gemeinsam an den Start.

Es wurde gefahren.

Geschraubt.

Gelacht.

Gefachsimpelt.

Es wurde gemeinsam gegessen und natürlich gab es auch den einen oder anderen technischen Defekt.

Aber am Ende war eigentlich völlig egal, wer die schnellste Runde gefahren hatte.

Denn der größte Sieg dieses Tages stand längst fest:

Wir standen auf unserer eigenen Anlage und veranstalteten unser eigenes Rennen.

Etwas, das sechs Jahre zuvor nicht viel mehr als eine verrückte Idee gewesen war.

Und wieder war ein weiterer Meilenstein erreicht.


Aus zwölf wurden wenige – aus einer Idee wurde Realität

Wenn man heute auf diesen Weg zurückblickt, könnte man natürlich darüber sprechen, was alles anders hätte laufen können.

Über die Rückschläge.

Über zugeschlagene Türen.

Über Menschen, die irgendwann nicht mehr dabei waren.

Über all die Situationen, in denen aus einem hoffnungsvollen

„Das sieht gut aus.“

am Ende doch wieder ein

„Das wird leider nichts.“

wurde.

Aber vielleicht erzählt gerade das die Geschichte des RC-Team-RuhrStörung e.V. am besten.

Wir sind nicht hier angekommen, weil alles perfekt gelaufen ist.

Wir sind hier angekommen, obwohl es nicht perfekt gelaufen ist.

Aus zwölf Gründungsmitgliedern wurde zeitweise nur noch ein kleiner harter Kern.

Aber dieser Kern machte weiter.

Nicht weil es einfach war.

Sondern weil wir immer noch an dieselbe verrückte Idee glaubten, über die wir 2020 eigentlich nur gelacht hatten:

„Dann müssen wir wohl einen Verein gründen.“

„Und dann brauchen wir aber eine eigene Anlage.“

Heute können wir darüber wieder lachen.

Allerdings mit einem kleinen Unterschied:

Den Verein gibt es.

Die Anlage gibt es.

Die Graue Hölle gibt es.

Und wenn uns diese Jahre eines beigebracht haben, dann vielleicht Folgendes:

Manchmal braucht eine verrückte Idee einfach ein paar ebenso verrückte Menschen, die sich weigern, sie aufzugeben.


Und die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende …

Unsere Anlage ist eröffnet.

Aber fertig sind wir deshalb noch lange nicht.

Wir werden weiter bauen.

Weiter verbessern.

Neue Ideen ausprobieren.

Rennen veranstalten.

Gastfahrer willkommen heißen.

Und wir wollen vor allem Kindern, Jugendlichen und Neueinsteigern zeigen, wie viel Spaß dieses Hobby machen kann.

Dabei wollen wir niemals vergessen, warum dieser Verein überhaupt entstanden ist.

Nicht, um die teuersten Fahrzeuge zu besitzen.

Nicht, um die perfekteste Rennstrecke Deutschlands zu bauen.

Und auch nicht, um ausschließlich Pokale zu gewinnen.

Sondern um gemeinsam unserem Hobby nachzugehen.

Um Erfahrungen weiterzugeben.

Um jemandem zu helfen, wenn sein Fahrzeug nicht funktioniert.

Um gemeinsam an der Strecke zu stehen, zu lachen, zu schrauben und Rennen zu fahren.

Um einen Ort zu schaffen, an dem ein Anfänger genauso willkommen ist wie jemand, der dieses Hobby bereits seit Jahrzehnten betreibt.

Und vielleicht entstehen dabei aus Menschen, die sich vorher überhaupt nicht kannten, irgendwann Freunde.

Eigentlich also genau das, was bereits ganz am Anfang passiert ist.

Damit schließt sich nach über sechs Jahren ein Kreis.

Und gleichzeitig beginnt gerade erst ein neuer.

Denn wenn unsere Geschichte eines bewiesen hat, dann:

Aus „Zwei Doofe, ein Gedanke“ kann manchmal etwas ziemlich Großes entstehen.


RC-Team-RuhrStörung e.V.

Gegründet aus einer Idee.

Gewachsen durch Gemeinschaft.

Gebaut mit Leidenschaft.

Und noch lange nicht fertig.